Das TiL-Projekt bei FrieslandCampina

TiL-Stimmen

„Uns geht es um die Zukunft unseres Unternehmens: Wir wollen für kommende Anforderungen gut aufgestellt sein. Daher beschäftigen wir uns mit den Folgen des demografischen Wandels und suchen u.a. nach alternativen, alter(n)sgerechten Schichtmodellen. Hierbei hilft uns die Arbeit im TiL-Projekt sehr. Das gemeinsame Arbeiten in der Projektstruktur bietet den Rahmen, um in einem geschützten Raum neue Ideen zu durchdenken. Dies hat - auch werksübergreifend – zu einer Verbesserung der Kommunikation beigetragen.“

Karl-Heinz Löhr,
Gesamtbetriebsratsvorsitzender Griesson-de Beukelaer GmbH & Co.KG

„Das sozialpartnerschaftliche Vorgehen im TiL-Projekt trägt dazu bei, die Akzeptanz und das Verständnis für die unterschiedlichen Perspektiven zu erhöhen. Die externen Berater/innen bringen neue Sichtweisen ins Unternehmen und sorgen dafür, dass bei der Problemlösung verschiedenste Aspekte berücksichtigt werden.“

Friedhelm Lierse,

Betriebsratsvorsitzender Ferrero

„Wir machen beim TiL-Projekt mit, weil 50 % unserer Belegschaft 50 Jahre oder älter ist. Wenn wir sie bis zur Rente und darüber hinaus motiviert und gesund erhalten wollen, dann müssen wir etwas unternehmen, um Belastungen zu verringern. Die externe Begleitung durch das TiL-Team ist für uns sehr wichtig. Dadurch ist die interne Kommunikation bereits deutlich verbessert worden.“

Uwe Hildebrand,

Personalleiter Emsland-Stärke GmbH

"Wir machen bei TiL mit, weil wir die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten verbessern wollen. Um das zu erreichen, ist es wichtig, dass unser Projekt auch vom Management gewollt und unterstützt wird, dass die Bedarfe der Mitarbeiter/innen einbezogen werden und erkennbare Verbesserungen erreicht werden. Kommunikation und Zusammenarbeit sind dabei wesentliche Voraussetzungen für ein Gelingen."

Ute Funk und Frank Kosky,
Betriebsrat British American Tobacco (Industrie) GmbH

„Die wichtigsten Faktoren bei der erfolgreichen Umsetzung des TiL-Projektes sind bei uns gemeinsame Ziele, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie ein ernsthafter Wille und Mut zur Veränderung. Neben der Berücksichtigung betrieblicher Belange und gesetzlicher Vorgaben achten wir auf die offene Kommunikation zwischen allen Betriebsparteien bei der Planung und Umsetzung des Projektes. Nach dem TiL-Projekt wird sich unsere Sichtweise auf die ursprünglichen Fragestellungen verändert haben.“

Marco Geimer (Werksleiter) und Petra Jungheinrich (BR-Vorsitzende),
Brandt Zwieback GmbH & Co. KG

„Wir möchten mit TiL Verbesserungen für unsere Kollegen erreichen. Dabei spielt die Motivation der Verantwortlichen und auch die der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine große Rolle. Besonders wichtig ist natürlich, dass Maßnahmen umgesetzt und Erfolge auch sichtbar gemacht werden. Dies alles wird durch das TiL-Projekt vorangetrieben.“

Berthold Reiners,
BR-Vorsitzender Emsland-Stärke GmbH

„Wir brauchen verschiedene Schichtmodelle, um als Unternehmen flexibel auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu können und um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Beschäftigten zu berücksichtigen. Der Austausch mit anderen TiL-Unternehmen hat uns auf neue Ideen gebracht.“

Matthias Denstorff,
Leiter Recht und Personal Griesson de Beukelaer GmbH & Co.KG

„Durch das TiL-Projekt haben wir es nach langer Zeit endlich geschafft, ein neues Schichtmodell zu erproben. Damit konnten wir für unsere Kolleginnen und Kollegen im neuen und im alten Schichtmodell Entlastungen und mehr Planungssicherheit erreichen. Eine wesentliche Erkenntnis war, dass erst durch die Befragung klar wurde, worauf die Kolleginnen und Kollegen wirklich Wert legen.“

Anneliese Schork,
Betriebsratsvorsitzende Heppenheim, Unilever Deutschland Produktions GmbH & Co. OHG

„Unternehmen, die sich vorgenommen haben, ihr Schichtmodell zu verändern, können wir nur empfehlen, sich ausreichend Zeit zu nehmen, regelmäßig zu kommunizieren, Spezialisten hinzuzuziehen und neue Modelle in einem Pilotbereich zunächst zu erproben. Probieren geht über Studieren. Wir haben beispielsweise ein „saisonales Vollkontimodell“ eingeführt, was anfangs niemand für möglich gehalten hat.“

Diane Perschy,
Supply Chain HR Managerin Heppenheim, Unilever Deutschland Produktions GmbH & Co. OHG

„Das TiL-Projekt bietet uns die Möglichkeit, durch eine neu geschaffene Plattform und Impulse von außen die interne Diskussion zu verbessern und die Bewältigung unserer Herausforderungen strukturiert anzugehen. Der Austausch mit anderen TiL-Unternehmen ermöglicht außerdem den Blick über den Tellerrand.“

Sven Klingelhöfer,
Personalleiter Produktionswerke Ferrero OHG mbH

„Wir möchten nicht nur für heutige, sondern auch für zukünftige Herausforderungen bestens gerüstet sein. Der demografische Wandel ist auch für uns zunehmend spürbar. Unser Anspruch ist es, diesen Wandel proaktiv zu gestalten und noch mehr zu tun, um für derzeitige und zukünftige Mitarbeiter attraktiv zu sein. Das bedeutet beispielsweise, dass wir flexible Arbeitszeitmodelle, zeitgemäße Vorruhestandsmodelle und Themen wie "Führen in Teilzeit" befördern müssen.“

Leif Lümkemann,
Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor der British American Tobacco (Germany) GmbH

„Die Arbeitswelt ändert sich rasant. Gerade die Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie hat auf die Arbeitsplätze in der Zigarettenindustrie erhebliche Auswirkungen. Wir müssen Arbeitszeit so organisieren, dass unsere Beschäftigten die Chance haben, gesund und motiviert im Unternehmen ihr Rentenalter zu erreichen. Gleichzeitig müssen wir als Arbeitgeber attraktiv sein, um Nachwuchskräfte zu gewinnen und zu halten.“

Britt Schmidt,
Manager HR Operations, Philip Morris Manufacturing GmbH

„In der nächsten Zeit scheiden immer mehr Beschäftigte aus. Eine wesentliche Aufgabe ist es, das Wissen, das damit verloren geht, zu erhalten, den Ausstieg zu planen und jüngere Kollegen frühzeitig anzulernen.“

Klaus Nindel,
Betriebsratsvorsitzender, Philip Morris Manufacturing GmbH